Zeit der Vorfreude

Gibt es etwas Schöneres als die Vorweihnachtszeit?

Wenn es nach Mandarinen, Zimt und Tanne duftet und die langen Nächte mit funkelnden Weihnachtssternen erhellt werden, bricht die gemütliche Jahreszeit an.Für viele ist diese Zeit leider auch mit Stress und Verpflichtungen behaftet. Die ursprüngliche Freude und Lust an dieser besonderen Zeit weicht dem Konsumwahn und dem Druck, es allen Recht machen zu müssen.

Was soll ich nur schenken? Wo bekomme ich das richtige Geschenk? Und wird es auch gefallen?Rufen wir uns doch die ursprüngliche Bedeutung des Schenkens ins Bewusstsein: Die eigenen Schätze teilen. Wilde Beeren gepflückt und der Liebste darf davon naschen.
Die drei Könige brachten dem Kind Weihrauch, Myrrhe und Gold. Drei Kostbarkeiten. Das Geschenk, als Geste und Ausdruck von Freude, Zuneigung, Wertschätzung und auch ganz praktisch was der andere gut gebrauchen kann. Im üblichen Sinne weil wir einander haben und lieben.Fragen Sie sich bei dieser Gelegenheit doch einmal, welche Geschenke Sie schon bekommen haben? Es geht nicht immer nur um die bunt verpackten Päckchen. Wenn wir uns nur einmal umschauen entdecken wir so viele kleine Geschenke des Lebens, seien es die bunten Blätter auf dem schwarzen Boden, die frische Luft, ein nettes Lächeln…Geschenke zu erkennen hat damit zu tun, sich diese ins Bewusstsein zu rufen. Dadurch kann man sich täglich reich beschenkt fühlen.
Fragen Sie sich, was möchte ich eigentlich wirklich verschenken? Vielleicht gemeinsame Zeit, ein Lob, eine Anerkennung, vielleicht dem anderen zuhören? Gesehen zu werden, sich geliebt zu fühlen, ist ein großes Geschenk. Schauen Sie auch mit welchem Geschenk Sie sich gut fühlen.Was fühlt sich gut und passend an.