Was ist die eigene Mitte?

In der eigenen Mitte ruhen wir, wenn wir ganz genau wissen, was wir wollen und was wir nicht wollen, wenn wir spüren, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist aufzustehen und zu sprechen – und wann es besser ist abzuwarten. Einige Menschen nennen es Flow. Wir sind im Flow, wenn wir aus der eigenen Mitte handeln und in der eigenen Mitte ruhen. Einige Menschen haben diese Stärke der eigenen Mitte, Hunde werden in ihrer Gegenwart sanft, Babys hören auf zu schreien und streitende Menschen fangen an zu Lachen über die Albernheit ihrer Meinungsverschiedenheit.

In der eigenen Mitte gut verankert zu sein, bedeutet auch genau zu wissen, was einem selbst guttut und was nicht.

Die zugehörigen Organe zur Mitte, zur eigenen Erde, sind der Magen und die Milz. So stärkt gutes, gesundes Essen die eigene Mitte, die Erde in uns, während schnelles Essen und Fastfood die Erde schwächt.

Feinfühligen Menschen kann schon eine schlechte Nachricht auf den Magen schlagen. Vielleicht spüren sie auch nur das, was andere gar nicht wahrnehmen. Denn wir essen all das mit, was uns begegnet, über das wir nachdenken. Und wir kauen nicht nur die Speisen durch. Unverdauliches oder schwer Verdauliches, egal ob es Speisen, Filme oder Bemerkungen der Mitmenschen sind, kann unseren Magen zu schaffen machen; und zu viel Nachdenken und Grübeln schwächt die Mitte.