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Die eigene Mitte - Wandlungsphase Erde

Inhalt:
  1. Die Sehnsucht nach etwas anderem
  2. Wenn Essen dich nicht satt macht - Gastbeitrag
  3. Die eigene Mitte stärken - So geht´s
  4. Elixiere die die Mitte stärken
  5. Chinesische Weisheit
kornblumen

2. Die fünf Hüllen und Yoga für Göttinnen

Wenn dich Essen nicht satt macht, brauchst du Nahrung für die Seele.

Ein Gastbeitrag von Charlotte Toma.

Tief in unserem Innern verborgen liegt ein Ort, yogisch die Wonnehülle genannt, diese innerste Hülle …

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1. Wandlungsphase Erde - die Sehnsucht nach etwas anderem

Gerade noch suchten wir den Schatten, so heiß war der Sommer. Wandlungsphase Feuer. Nun hat es sich gewandelt und wir befinden uns nicht mehr im Hochsommer sondern in der Übergangsphase zwischen Sommer und Herbst, dem Spätsommer. Element Erde. Vogelschwärme sammeln sich und Spinnweben segeln schillernd durch den Garten.
In dieser Phase geht es um die Mitte. Die eigene Mitte. Es geht darum diese Mitte zu stärken.

Wesentlich um die eigene Mitte zu stärken ist gute Nahrung. Köstliche Speisen in freundlicher Gesellschaft, so dass sich die Tische biegen. Manchmal aber macht selbst die köstlichste Nahrung nicht satt. Wir werden innerlich nicht zufrieden und gesättigt. Oder wir essen zu viel und spüren doch deutlich, dass wir eigentlich etwas anderes ersehnen.
Was also tun, wenn das Essen nicht satt macht? Noch mehr essen? Ein neues Auto?
Neue Kleidung?
Neben den Folgen des überbordenden Konsums für unsere Umwelt, spricht eine weitere Tatsache dagegen: Die Befriedigung über das neu erworbene Objekt hält meist nicht lange an. So entstehen Massen und Stapel in der Wohnung, der Garage und im Körper. Das blockiert die Energie, und blockierte Energie fühlt sich unangenehm an.

Was also tun?
„Wenn Essen dich nicht satt macht, brauchst du etwas anderes“, sagt Charlotte Toma und bietet mit ihrem Yoga für Göttinnen spirituelle Nahrung an:

3. Die eigene Mitte stärken - So geht´s


  • Einen langen (Wald)-Spaziergang machen, ideal alleine und den eigenen Gedanken nachhängen, den eigenen Füßen folgen..
  • Meditation
  • Bauchtanz, Kreistänze und andere Tänze
  • Einen Schweigetag einlegen
  • Nachrichtenfasten für einen Tag oder für mehrere Wochen
  • Ein Mandala-Bild ausmalen. Entweder ein selbst Entworfenes oder eines, zum selbst ausmalen
  • Sich mit den Farben des Erdelements, Gelb, Orange und allen Erdfarben umgeben
  • Gelbe und orangefarbene Speisen wählen und im Backofen zubereiten und auf entsprechend farbigem Geschirr servieren. Zum Beispiel Kürbis und Süßkartoffel. Süßkartoffel und Kürbis in Scheiben schneiden (die Schale vom Hokkaidokürbis kann dran bleiben und die von lilafarbenen Süßkartoffeln auch), mit Olivenöl bepinseln, etwas Salz und frischen Rosmarin zufügen und ca. 20 Minuten im Backofen bei ca. 180 Grad backen
  • In alten Märchenbüchern lesen
  • Warme Mahlzeiten einnehmen, besonders zum Frühstück. Am besten zwei bis drei warme Mahlzeiten am Tag

4. Elixiere die die Mitte stärken


  • No 1 – Das Elixier, das junge Mädchen unter dem Kopfkissen aufbewahren sollten: wenn die Gedanken bei anderen verweilen, Liebeskummer, wenn die Illusion zu verlockend ist. Füllt die innere Mitte und stärkt die Selbstliebe.
  • No 7 – Das jugendliche Elixier: die eigene Mitte stärken; hilfreich, wenn alle Kraftreserven erschöpft sind; das yangigste Elixier, auch für Männer gut geeignet.
  • No 10 – Der tiefe Brunnen wird gefüllt: füllt das Yin; die Kraftreserven werden in der Tiefe langsam wieder aufgefüllt.
  • No 12 – Weißer Lotus: sanfte Stärkung für Yin und Yang


5. Chinesische Weisheit


Zhuangzi fischte einst am Fluss Pu. Da erschienen zwei hohe Beamte des Königs von Chu bei ihm und teilten ihn mit, dass der König ihn mit der Ordnung seines Reiches betrauen möchte.
Zhuangzi behielt die Angelrute in der Hand und sprach ohne sich umzusehen: „Ich habe gehört, dass es in Chu eine Götterschildkröte gibt. Die ist nun schon dreitausend Jahre tot, und der König hält sie in einem Schrein mit seidenen Tüchern und birgt sie in den Hallen eines Tempels. Was meint Ihr nun, dass diese Schildkröte lieber wäre: dass sie tot ist und ihre hinterlassenen Knochen also geehrt werden oder dass sie noch lebte und ihren Schwanz im Schlamme nach sich zöge?“
Die beiden Beamten sprachen: „Sie wird es wohl vorziehen, zu leben und ihren Schwanz im Schlamme nach sich zu ziehen.“
Zhuangzi sprach: „ Geht hin! Auch ich will lieber meinen Schwanz im Schlamme nach mir ziehen.“

Zhuangzi




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