Zubereitung

Alle Kräuter mischen und mit klarem Wasser abspülen. Die Kräuter werden in einen Topf (am besten aus Ton, Emaille oder Edelstahl) mit ausreichend kaltem Wasser gegeben, so dass sie gut bedeckt sind, und mindestens 20 Minuten lang eingeweicht. Noch besser ist es, die Zutaten über Nacht einzuweichen. Anschließend werden sie im Einweichwasser zum Kochen gebracht und 20 Minuten zugedeckt auf kleiner Flamme geköchelt.

Wenn während des Einweichens oder Köchelns alles Wasser aufgesogen wird, muss rechtzeitig vor dem Anbrennen genügend Wasser nachgegossen werden. Nach dem Kochen die Kräuter abseihen und die Flüssigkeit aufbewahren. Erneut Wasser auf die Kräuter gießen und noch einmal 20 Minuten köcheln lassen. Abseihen und anschließend beide Flüssigkeiten miteinander vermischen.
Die gesamte Wassermenge sollte so gewählt werden, dass die erhaltene Teemenge für die Einnahmezeit ausreicht – pro Tag also zirka 300 ml. Die Elixiere dürfen auch verdünnt werden.

Entscheidend für die Wirkung ist die angegebene Dosierung der einzelnen Kräuter und nicht die Wassermenge: Gleichgültig wie viel Flüssigkeit beim Zubereiten entstanden ist, sollte daher die gesamte Teemenge innerhalb der angegebenen Zeit verbraucht werden.

Die Kräuter können auf einmal zubereitet werden oder jeden Tag frisch. Die erste Methode spart Zeit, die zweite ist wirkungsvoller, sinnlicher und ritueller – wie das Kochen einer frischen Mahlzeit.

Keine Mikrowelle verwenden!

Die Elixiere immer warm trinken. Nie den aufbewahrten Sud direkt aus dem Kühlschrank trinken – kalte Getränke verbrauchen Lebensenergie.

Es hat sich herausgestellt, dass der Tee No 4 ergiebiger ist, als angegeben. Da No 4, das Elixier, um in die Tiefe zu tauchen, in drei Tagesportionen verschickt wird, können Sie eine Tagesportion ohne weiteres verdünnen und für zwei Tage verwenden.
Auch das Elixier No 2, die kühle Göttin, kann verdünnt und die Einnahmezeit so etwas gestreckt werden. Es reicht dann zwei bis drei Tage länger als eine Woche.

Während der Zeit, in der die Elixiere getrunken werden, ist es sinnvoll, auf schwer verdauliche, fettige und stark gewürzte Nahrungsmittel sowie auf Alkohol zu verzichten. Sport hingegen ist immer gut!

Zubereitung für ein Woche

Alle Kräuter einer Wochenration werden auf einmal zubereitet. Die erhaltene Flüssigkeitsmenge (zirka 1,5 Liter) kann bis zu sechs Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Zum Einnehmen wird dreimal täglich etwas Sud erwärmt und vor oder nach dem Essen (siehe Buch) getrunken. Dass die Kräuterelixiere nicht in der Mikrowelle erwärmt werden dürfen, versteht sich von selbst.

Tägliche Zubereitung

Die Wirkung ist besser, wenn das Elixier jeden Tag frisch zubereitet wird. Außerdem schmeckt ein frischer Kräutersud besser als einer, der schon ein paar Tage im Kühlschrank gestanden hat. Ein weiterer Vorteil der täglichen Zubereitung ist, dass die Einnahme für ein paar Tage unterbrochen werden kann (zum Beispiel wegen einer akuten Erkältung oder unvorhergesehenen beruflichen Verpflichtungen), ohne das die ganze Wochenportion verdirbt.

Die Wochenmenge wird für die tägliche Zubereitung in fünf bis sechs Einzelrationen aufgeteilt. Dabei sollte sorgfältig darauf geachtet werden, dass sämtliche Zutaten in allen Einzelrationen enthalten sind. Bei einzeln verpackten Kräutern empfiehlt es sich, die Kräuter zunächst nicht zu mischen, sondern jedes Kraut einzeln auf fünf bis sechs Häufchen zu verteilen.

Gut zu Wissen

Die Elixiere bestehen meist aus Wurzelteilen, Pflanzenstängeln, Blättern, Blüten, Früchten und Rinde verschiedener Pflanzen. Bereits das Hantieren mit diesen fremden und vielfältigen Substanzen kann eine subtile Wirkung haben.
Wer offen für die ungewohnten Sinneseindrücke ist, dessen Augen, Hände und Nase werden aufregende Erfahrungen machen. Seltsame Düfte werden die Küche durchziehen, wenn der Sud gebraut wird. Geschmack und Duft des fertigen Gebräus werden zunächst fremd und gewöhnungsbedürftig sein. Dennoch sollte niemals versucht werden, die Tees durch Zugabe von Zucker, Honig oder anderen Substanzen zu verändern. Tatsächlich wurden diese Rezepte von ihren Schöpfern bewusst nach Duft und Geschmack zusammengestellt, in dem Wissen, dass bestimmte Düfte und Geschmacksrichtungen unmittelbar auf die komplizierten Mechanismen von Körper und Seele einwirken. Ein anderer Geschmack bedeutet daher auch eine andere Wirkung. Also: Der Geschmack ist seltsam und fremd, und das muss so sein!

Eventuelle Abweichungen in der Zubereitung werden bei den einzelnen Rezepten (vgl. Buch) erwähnt.

Nicht eingenommen werden sollen die Elixiere bei Krankheiten. Auch nicht bei Fieber und Erkältungen. Wenn ein starker Widerwille gegen den Geschmack und Geruch eines Elixiers auftritt, ist es immer ein Hinweis, dass das betreffende Elixier zurzeit nicht das Richtige ist.
Bei Zweifeln und Unsicherheiten ist ebenfalls von der Einnahme abzuraten. Das richtige Elixier werden Sie ganz deutlich und ohne Zweifel erkennen.